Gesundheitsrecht

Im Gesundheitsrecht heißt es, die großen und kleinen Leistungserbringer im Gesundheitswesen auf die neuen Herausforderungen einzustellen. Dazu gehören insbesondere eine optimale Unternehmensform, die Aus- und Eingliederung von Unternehmensteilen und die Schaffung von Netzwerken. Neue Möglichkeiten zur Patientenversorgung sind in das Unternehmen zu integrieren, wie z.B. die Gründung eines medizinischen Versorgungszentrums und die Einführung von Modellen zur vertragsbasierten Versorgung. Für Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte, aber auch für Pharmaunternehmen und andere Leistungserbringer bieten sich aus medizinischer und aus betriebwirtschaftlicher Sicht überaus viel versprechende Handlungsalternativen.

Daneben stehen Leistungserbringer im Gesundheitswesen in einem anspruchsvollen rechtlichen Umfeld. Nach außen sind vor allem die Ansprüche der Krankenkassen zu berücksichtigen. Hier ergeben sich immer wieder Fragen hinsichtlich der Forderungen nach Akteneinsicht in Patientendaten und Probleme beim Ausgleich der Krankenhausrechnungen. In beiden Bereichen gibt es zahlreiche, häufig unbekannte Regeln und gerichtliche Entscheidungen, die im Interesse der Krankenhäuser ergangen sind. Mit deren Kenntnis lassen sich häufig Verhärtungen im Umgang zwischen Krankenhaus und Krankenkasse problemlos lösen. Manchmal ist aber auch erst einmal ein Prozess vor dem Sozialgericht erforderlich, um die gegenseitigen Rechte und Pflichten deutlich zu machen. Mit einer ordentlichen Dokumentation braucht sich kein Krankenhaus vor einem solchen Streit zu fürchten.

Auf der Ausgabenseite des Krankenhauses sind immer wieder Fragen zu beantworten, die auch für jedes andere Unternehmen von Interesse sind. Dabei geht es etwa um das Energie-Contracting, das Sponsoring, den Wareneinkauf und die Gerätebeschaffung. In all diesen Bereichen müssen häufig grundlegende Weichen gestellt werden, die für Unternehmen von weit reichender Bedeutung sind. Eine ausführliche Vertragsprophylaxe ist deshalb unverzichtbar.

Die innere Unternehmensverfassung umfasst den Bereich, wie sich das Unternehmen selbst organisiert. Das beginnt bei den Verträgen mit der Geschäftsführung und den Chefärzten bis hin zur Gründung von Tochtergesellschaften für den Betrieb der Wäscherei und der Küche oder dem mit anderen Häusern gemeinsam betriebenen Sterilisator. Hier ist zu gewährleisten, dass durch eine umsatzsteuerliche Organschaft zwischen Mutter- und Tochtergesellschaft Kostenvorteile nicht verloren gehen. Bei gemeinnützigen Körperschaften ist zugleich darauf zu achten, dass die besondere Vermögensbindung aus der Abgabenordnung durch Einbringung von Wirtschaftsgütern in andere Gesellschaften nicht verletzt wird. Ein möglicher ungeplanter Verlust der Gemeinnützigkeit könnte katastrophale Folgen haben.

Die Gründung von Versorgungszentren und die Teilnahme an Modelle zur integrierten Versorgung bieten für nahezu alle Leistungserbringer im Gesundheitswesen zahlreiche neue Möglichkeiten Leistungen kostengünstig anzubieten. Es können qualitativ hochwertige Schnittstellen zwischen der stationären und der ambulanten Patientenversorgung geschaffen werden. Gerade für Krankenhäuser ist die Verbindung mit einem Ambulatorium eine Möglichkeit die betriebswirtschaftliche Effektivität operativer Eingriffe deutlich zu erhöhen. Zugleich bietet die Teilnahme an der integrierten Versorgung von Patienten weitere Kosteneinsparungen und die Möglichkeit zu einer verbesserten Einnahmestruktur.

All diese großen und kleinen Fragestellungen sind mir geläufig. Durch mein know-how und meine Erfahrungen kann ich Lösungen und Konzepte vorstellen, die individuell ausgestaltet sind und ein hohes Maß an Sicherheit haben.