Archiv für die Kategorie 'Steuerrecht'
erstellt am 18. April 2010 von RA Klaus Karsten
Vertragsbasierte Versorgungsmodelle werden zunehmend als attraktive Möglichkeit zur qualitativ hochwertigen Patientenversorgung wahrgenommen. Als Grundlage dieser Versorgungsmodelle dienen häufig Managementgesellschaften, die von Krankenhausträgern als Tochtergesellschaften gegründet werden. Soweit der Krankenhausträger steuerbegünstigte Zwecke verfolgt sind, sind einige wichtige Punkte zu beachten.
Unternehmensbeteiligung in der Vermögensanlage
Eine steuerbegünstigte Körperschaft weist eine Unternehmensbeteiligung grundsätzlich im Bereich der Vermögensverwaltung aus. Die Beteiligung […]
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erstellt am 10. April 2010 von RA Klaus Karsten
Das Jahressteuergesetz 2009 hat die umsatzsteuerliche Erfassung von Heilbehandlungen neu geregelt. Davon betroffen sind auch die sog. IGeL-Leistungen.
Das Umsatzsteuergesetz bestimmt in § 4 Nr.14, dass ärztliche Heilbehandlungen umsatzsteuerfrei sind. Diese Regelung stellt nicht darauf ab, ob es sich um die Behandlung von gesetzlich Versicherten oder von Privatversicherten handelt. Auch stimmt der Begriff der Heilbehandlung nicht […]
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erstellt am 18. Mai 2009 von RA Klaus Karsten
Im Jahresstreuergesetz 2009 sind auch einige Änderungen der Abgabenordnung enthalten, die insbesondere die steuerbegünstigten Zwecke von Unternehmen betreffen.
1. Grundlagen der Steuerbegünstigung
Der Grundsatz der Steuerbegünstigung in § 51 AO wird neu formuliert und europarechtskonform ausgestaltet. Zugleich wird die Steuerbegünstigung von extremistischen Vereinigungen ausgeschlossen.
Der bisherige Text des § 51 wird zum Abs. 1 des neuen § 51 […]
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erstellt am 20. März 2009 von RA Klaus Karsten
In Art. 7 des Gesetzes werden auch Bestimmungen des UStG geändert. Hintergrund dieser Änderung war die Mehrwertsteuer-Systemrichtlinie der EU vom 28.11.2006. Diese Richtlinie enthält auch Vorgaben für den Umfang einer Umsatzsteuerbefreiung für Heilbehandlungen im weiteren Sinne.
Unverändert sind die zentralen Leistungen niedergelassener Ärzte nach § 4 Nr. 14a UStG von der Umsatzsteuer befreit. Zu diesen Leistungen […]
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erstellt am 14. Dezember 2008 von RA Klaus Karsten
Eine gemeinnützige Körperschaft soll im Idealfall nur so viel Einnahmen erzielen, um die mit der Verfolgung der Satzungszwecke verbundenen Ausgaben finanzieren zu können.
Gewinne sollen nicht angestrebt werden, denn diese stehen grundsätzlich den Gesellschaftern als Rendite zu. Und bei gemeinnützigen Körperschaften haben die Gesellschafter keinen Anspruch auf Gewinnausschüttungen, § 55 (1) Nr.1 AO.
Da nun eine solche Rechnung […]
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erstellt am 8. Juli 2008 von RA Klaus Karsten
Die gewerbliche Infektion freiberuflicher Einkünfte von Ärzten kann zu ungeplanten Steuernachforderungen führen.
Ein Berechnungsbeispiel: Der Praxisumsatz beträgt 200.000 Euro und der Gewinn 70.000 Euro. Der gewerbliche Umsatzanteil von 3.000 Euro führt zu einem gewerblichen Gewinn von 70.000 Euro. Der Arzt hat also bei einem Hebesatz von 420% Gewerbesteuer in Höhe von 10.290 Euro an die Kommune […]
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